Museumsquartier – Urbanes Wohnen als Impuls für das Bahnhofsviertel

13.11.2012 // SPD Hamm

Mit großem Interesse verfolgen die Hammer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die geplante Neubebauung auf dem Gelände des alten Stadtbades und der alten Feuerwehrwache. „Das Museumsquartier kann mit seiner geplanten urbanen Wohnbebauung zusätzliche wichtige Impulse für die Entwicklung des gesamten Bahnhofsviertels setzen“, betont der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz. „Nur ein Mix aus Einzelhandel, Dienstleistung und Wohnen kann die notwendige Passantenfrequenz zu dessen Belebung erreichen.“

Das Kleist-Forum mit Stadtbücherei, Volkshochschule und Privatuniversität hat dies bisher nur zum Teil erreicht. So klagen die Geschäfte um den Willy-Brandt-Patz seit der Schließung von C&A über Umsatzeinbrüche zwischen 30 und 50%, ein Geschäft musste bereits schließen. „Die Nachnutzung des ehemaligen C&A-Gebäudes spielt hier sicherlich eine Schlüsselrolle. Da eine Hotellösung bisher nicht realisierbar war, sollte auch die Möglichkeit eines Lebensmittelmarktes geprüft werden,“ regte Dr. Scholz an. Bei allen Untersuchungen und Gesprächen wird immer wieder ein Defizit in der Nahversorgung der angrenzenden Wohngebiete in der südlichen Innenstadt beklagt. Ein solcher Markt würde nicht nur die Versorgung im Museumsquartier sichern, sondern zu einer erheblichen Steigerung der Passantenfrequenz in diesem Bereich führen.

Außerdem hofft die HammSPD, dass mit dem versprochenen Rückbau der Neuen Bahnhofstraße endlich im Frühjahr 2013 begonnen werden kann. Dieser Rückbau ist für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine wichtige Voraussetzung, damit das geplante Museumsquartier und das Bahnhofsviertel enger zusammenwachsen. Der bisherige Straßenverlauf bildet eine breite Schneise zwischen südlicher Innenstadt und der eigentlichen City.

Quelle: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hamm